© Alexander Hommel, HSG Ansbach

RAUENZELL (an) – Im Herrieder Stadtteil Rauenzell veranstaltete jetzt wieder der Schützenverein „Steinbachwald“ sein mittlerweile Tradition gewordenes Jagdbogenturnier. Mit 183 Startern konnten die Organisatoren um Schützenmeister Michael Weis bei bestem Spätherbstwetter heuer eine Rekordbeteiligung vermelden.

Auf einem von Menschenhand bewegten Holzpferd aus, galt es, einen „Bison“ möglichst sauber zu erlegen. © Michael Alban

Wie schon in den Vorjahren kamen die Teilnehmer aus dem gesamten süddeutschen Raum, ausgeschrieben wurde der offene Wettbewerb bundesweit, so Michael Weis. Hatten in früheren Jahren immer mal wieder Teilnehmer kurzfristig abgesagt, so kamen heuer sogar mehr, als im Vorhinein angemeldet. Das schöne Wetter habe die Bogenschützen wohl spontan zu einem Mehrtagesausflug nach Rauenzell bewegt, so die Vermutung des Schützenmeisters. Geschossen wurde entweder mit einem traditionellen Langbogen, einem Recurve-Bogen oder einem so genannten „Primitivbogen“, zudem gab es eine Wertung in der „All-Open-Klasse“.

Was nicht ganz so einfach war! © Michael Alban

Für den zweitägigen Wettkampf war eigens wieder ein rund sechs Kilometer langer Parcours aufgebaut worden. Auf diesen wurden 30 3D-Ziele – teilweise selbstgebaut – plaziert. So konnten neben typischem Jagdwild unter anderem wieder ein Dinosaurier oder auch ein Bison (von Rücken eines Holzpferdes aus) „erlegt“ werden. Die sechs bis sieben Teilnehmer großen Gruppen bewegten sich dabei ausschließlich auf privaten Wiesen oder Waldstücken des Eberbachwaldes, so Michael Weis. Bei der Schreinermühle war ein Verpflegungsstation eingerichtet worden, zudem konnte hier auf kurze Distanz auf Plastikkürbisse geschossen werden.

Die kleinen Plastikkürbisse auf kurze Distanz zu treffen, stellte sich als durchaus kniffelige Aufgabe heraus. © Michael Alban

Da die meisten Teilnehmer mit Wohnwagen oder Campingmobil angereist waren, gab es auch in diesem Jahr wieder einen „bunten Abend“ im Sportheim des SV Rauenzell, hierbei begeisterte die tschechische Countryband „Strekker“ die Gäste. Letztlich konnten sich unter anderem in der „All-Open-Wertung“ mit Maik Wenzke vom SSV Egenhausen und Hans-Joachim Schlitt (HSG Gunzenhausen)  auf den Plätzen eins und zwei zwei regionale Schützen durchsetzen. Das nächste Jagdbogenturnier findet dann im kommenden Jahr am 10. und 11. Oktober statt.

Die tschechische Band Strekker sorgte für Stimmung, unterstützt von Gasttrommler Robbi (re) aus Rauenzell. © Alexander Hommel, HSG Ansbach 


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