Landrat Dr. Jürgen Ludwig (4. von rechts) eröffnete zusammen mit weiteren Ehrengästen das Gauschießen 2019. Foto: © Erich Auerochs

MEINHARDSWINDEN – Mit dem offiziellen Auftaktschießen beim Schützenverein Silberbach Meinhardswinden hat am vergangenen Wochenende das diesjährige Gauschießen des Schützengaues Ansbach begonnen. Bis Anfang Juni können die Sportschützen der Region sich in den Disziplinen Luftpistole, Luftgewehr, Bogen und Blasrohr daran beteiligen.

Gauschützenmeister Matthias Albrecht (3. von rechts) konnte zahlreiche Ehrengäste zum Auftaktschießen in Meinhardswinden begrüssen. Foto: © Andreas Apfelbacher

Gauschützenmeister Matthias Albrecht betonte in seiner Ansprache zum Auftakt des Gauschießens die Kooperation von heuer insgesamt vier Vereinen bei der Durchführung der Wettkämpfe. Neben den drei offiziellen Ausrichtern des Gauschießens, den Schützenvereinen Meinhardswinden (Stadt Ansbach), Reichenau (Markt Bechhofen) und Colmberg sei auch der Schützenverein Aurach mit im Boot, der erstmals im Rahmen des Gauschießens die Disziplin Blasrohrschießen anbiete. Damit reagiere man im Schützengau Ansbach auf diese neue, aufstrebende „Trendsportart“, die in Aurach derzeit sehr erfolgreich ausgeübt werde.

Wie schon 2018 gab es auch heuer für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren die Gelegenheit, sich mit dem Lichtgewehr am Gauschießen zu beteiligen. Foto: © Andreas Apfelbacher

Wie in den vergangenen Jahren finde zudem heuer in Colmberg wieder ein Bogenwettkampf statt und zum zweiten Male nach der Premiere 2018 könne der Schützennachwuchs im Alter von sechs bis zwölf Jahren sich beim Lichtgewehrschießen üben, so der Gauschützenmeister. Das Gauschützenfest 2019 mit Proklamation der Gaukönige werde dann heuer am 4. August in Reichelshofen (Stadt Rothenburg) im Rahmen des „Fränkischen Brauereifestes“ über die Bühne gehen. Der Dank des Gauschützenmeisters in Zusammenhang mit Gauschießen und Gauschützenfest galt abschließend allen beteiligten Vereinen mit deren Verantwortlichen, sowie den zahlreichen Sponsoren und den Vertretern der Politik, die Sachpreise und Pokale gespendet hätten.

Der SV Meinhardswinden hatte natürlich auch für ein reichhaltiges Büfett zur Auftaktveranstaltung gesorgt. Foto: © Andreas Apfelbacher

Der Schirmherr des 67. Gauschießens, Landrat Dr. Jürgen Ludwig betonte in seiner Ansprache unter anderem, dass im sportlichen Schießen Prinzipien wie Leistungsorientiertheit, Wettbewerb und Chancengleichheit wichtig seien. Dies seien aber auch für unsere Gesellschaft wichtige Voraussetzungen, die zudem dem Bild eines „modernen Bürgers“ entsprächen. Auch stärke der vom Sportsgeist getragene Wettstreit die Teilnehmer. Denn neben dem Sieg sei auch das „Einander-Kennenlernen“ und das „Voneinander-Lernen“ von Bedeutung, so der Landrat. 

Bereits am ersten Wettkampfwochenende kamen Schützen – wie hier im Bild von der SG Edelweiß Burgoberbach – nach Meinhardswinden. Foto: © Michael Alban

Darüberhinaus seien die Schützenvereine des Schützengaues Ansbach mit ihren rund 8.000 Mitgliedern und einem Frauenanteil von rund 25 Prozent und knapp 1.000 Jugendlichen für „das Gemeinschaftsleben im Landkreis Ansbach immens wichtig“. Durch den sozialen Aspekt des Vereinslebens stärkten auch die Schützenvereine die Lebensqualität in den Kommunen, zeigte Dr. Ludwig sich überzeugt. Lob gab es aber auch für den Erhalt und die Pflege des Brauchtums durch die Schützen, dies sei ja auch durch die Anerkennung der Schützenvereine als „immaterielles Kulturerbe“ deutlich geworden.

Insofern verfolgten der Schützengau Ansbach und der Landkreis Ansbach die selben Ziele, stellte der Landkreischef fest. Alle Bürger, gleich welchen Alters und Geschlechtes, sollten sich in der Region wohlfühlen, zudem sollten ihnen generationenübergreifende sinnvolle Freizeitaktivitäten geboten werden. Für den diesbezüglichen Einsatz dankte der Landrat allen Vereinsverantwortlichen, sowie der Führungsspitze des Schützengaues Ansbach unter Leitung von Gauschützenmeister Matthias Albrecht.

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