WINDSBACH – Nach drei Jahren coronabedingter Pause startete in Windsbach jetzt wieder ein Gauschießen im Schützengau Ansbach. Noch bis zum 8. Mai können Schützinnen und Schützen aus dem Schützengau Ansbach wieder in verschiedenen Disziplinen und Altersklassen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Die Gauschützenkönige werden dann beim 68. Gauschützenfest in Windsbach am 28. Mai proklamiert.

Die königlich privilegierte Hauptschützengesellschaft (HSG) Windsbach 1534 hatte zuletzt 1984 ein Gauschießen ausgerichtet, so Schützenmeister Manfred Eckert beim offiziellen Auftaktschießen mit den versammelten Ehrengästen. Das 68. Gauschießen war dann eigentlich bereits für 2020 geplant gewesen, sei aber bedingt durch Corona letztlich um zwei Jahre verschoben worden. Dass es jetzt endlich los gehe, freue ihn und die zahlreichen Helfer aus dem Verein deshalb umso mehr, betonte der Schützenmeister.

 

Auf 20 elektronischen Schießständen können bis zum 8. Mai in den Disziplinen Luftpistole, Luftgewehr und Luftgewehr aufgelegt die Schützinnen und Schützen des Gaues um die Würde des Gauschützenkönigs kämpfen. An einem Tag sei zudem Bogenschießen sowie Blasrohrschießen im sportlichen Angebot, an sechs Tagen können die jüngsten Nachwuchsschützen zwischen sechs und zwölf Jahren im Lichtgewehrschießen versuchen. Zahlreiche Sponsoren haben Sach- und Geldpreise sowie Schützenscheiben zur Verfügung gestellt.

Die Ehrengäste beim Auftaktschießen

Das Festprogramm zum 68. Gauschießen startet dann am Mittwoch, 25. Mai und geht bis Sonntag, 29. Mai. Höhepunkt ist am Samstag, 28. Mai der große Festumzug ab 17 Uhr mit anschließender Proklamation der Gauschützenkönige und der Preisverteilung der einzelnen Wettkämpfe im Festzelt. Insgesamt sei es gelungen, Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von rund 13.000 Euro auszuloben, so der Schützenmeister. Die Schießtermine seien auch im Internet abrufbar. Aufgrund der anhaltenden Pandemielage habe man eigens ein Konzept erarbeitet, dass auch ohne geltende Auflagen einen möglichst sicheren Ablauf der Wettkämpfe gewährleisten solle.

Lobende Worte für den „langen Atem“ bei der Vorbereitung eines Gauschießens über die Coronapandemie hinweg gab es unter anderem von Gauschützenmeister Matthias Albrecht, Bezirksschützenmeister Gerold Ziegler, Bürgermeister Matthias Seitz sowie dem CSU-Landtagsabgeordnetem Alfons Brandl und dem stellvertretenden Landrat Stefan Horndasch. Letzterer betonte, wie wichtig es sei, dass das Ehrenamt sich durch Corona nicht habe „unterkriegen lassen“ und im Falle von Windsbach am Gauschießen festgehalten habe. Jetzt sei es dann auch an der Zeit, so Horndasch, wieder etwas mehr „Lebensgefühl“ in der Region zu verbreiten.

Die Grußwortredner beteiligten sich zusammen mit dem Hausherrn Manfred Eckert, Gauschützenmeister Albrecht sowie weiteren Ehrengästen und Mitgliedern der Gauverwaltung am Eröffnungsschießen. Dabei konnte Stefan Horndasch mit einem 124,2 Teiler des ersten Platz belegen, gefolgt vom stellvertretenden Gauschützenmeister Michael Alban und Alfons Brandl, MdL. Im Anschluss an den Festakt startete das 68. Gauschießen für die breite (Schützen-)Öffentlichkeit. Die Schießzeiten sind in der Regel werktags von 19 Uhr bis 22 Uhr, sowie am Wochenende von 15 Uhr bis 21 Uhr, an einigen Tagen gibt es verlängerte Schießzeiten.

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