(236 kB) BSSB-Info_-_Aktuelles_zur_Covid-19-Pandemie_-_Stand_09-11-2021 (pdf)

Stand 24. November 2021

In Bayern gilt aktuell die Fünfzehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV).

Sportausübung:

  • Für Sportstätten gilt im Innen- wie im Außenbereich die 2G plus-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen, Zugang erhalten. Folgende Tests sind hierzu zulässig:
    • PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
    • PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
    • ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder erhalten Zugang, selbst wenn diese weder vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Dies kann unter Vorlage eines aktuellen (deutschen) Schülerausweises oder eines vergleichbaren Dokumentes erfolgen.
  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die weder vollständig geimpft noch genesen sind und Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Testnachweis verfügen. Welche Personen der Begriff „Kundenkontakt“ umfasst, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium.
  • Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.
  • Für die Zuschauer gelten Personenobergrenzen: In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der räumlichen Kapazität. Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bei den Zuschauern bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Dort, wo Maskenpflicht besteht, gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Nach Einschätzung des BSSB kann die Maske beim eigentlichem Schießvorgang abgenommen werden. Zur endgültigen Bestätigung dieser Einschätzung hat sich der BSSB an das bayerische Innenministerium gewandt. Inwieweit die FFP2-Maskenpflicht bei unseren Sportstätten auch unter freiem Himmel gilt, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen, Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.
  • Für Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen gilt außerdem: a) Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden. b) Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt. c) Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.
  • Der Betreiber oder Veranstalter hat bei Veranstaltungen über 100 Personen ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, das den Bestimmungen des jeweiligen, staatlichen Rahmenkonzepts zu entsprechen hat. Bei Veranstaltungen unter 100 Personen benötigt er kein Infektionsschutzkonzept. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Die Infektionsschutzkonzepte sind der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen. Sollen allerdings mehr als 1000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.
  • Beim Böllern gelten die Sportregeln.

Aus- und Weiterbildung:

  • Für die Aus- und Weiterbildung gilt die 2G-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene oder Personen, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, Zugang in die geschlossenen Räume erhalten.
  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige (z.B. Referenten), die weder vollständig geimpft noch genesen sind und Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Testnachweis verfügen.
  • Grundsätzlich gilt die Maskenpflicht und das Mindestabstandsgebot. Am festen Steh- und Sitzplatz entfällt die Maskenpflicht, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.
  • Der Betreiber oder Veranstalter hat bei Veranstaltungen über 100 Personen ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, das den Bestimmungen des jeweiligen, staatlichen Rahmenkonzepts zu entsprechen hat. Bei Veranstaltungen unter 100 Personen benötigt er kein Infektionsschutzkonzept. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Die Infektionsschutzkonzepte sind der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen. Sollen allerdings mehr als 1000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

Eigenleistungen am Schießstand:

  • Bei ehrenamtlich erbrachten Eigenleistungen wie Reparaturen, Renovierungen, Modernisierungen, Umbauten etc. am Schützenheim bzw. Schießstand gilt im Innen- wie im Außenbereich der 2G plus-Grundsatz, wonach nur vollständig Geimpfte, Genesene und zusätzlich negativ getestete Personen Zugang erhalten. Die Ausnahmeregelungen für Kinder und Schüler gelten entsprechend.
  • Die ansonsten geltenden Personenobergrenzen gelten entsprechend. 
  • Ob die 2G plus-Regelung auch bei Arbeiten ausschließlich von Ehrenamtsinhabern in Ehrenamtsfunktion gelten, oder der Zugang in diesem Fall ohne 2G plus, 2G oder 3G-Nachweis möglich ist, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium.

Vereinsversammlungen:

  • Finden unsere Vereinsversammlungen außerhalb der Gastronomie statt, gilt die 2G plus-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen, Zugang erhalten. Folgende Tests sind hierzu zulässig:
    • PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
    • PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
    • ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder erhalten Zugang, selbst wenn diese weder vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Dies kann unter Vorlage eines aktuellen (deutschen) Schülerausweises oder eines vergleichbaren Dokumentes erfolgen.
  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die weder vollständig geimpft noch genesen sind und Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Testnachweis verfügen. Welche Personen der Begriff „Kundenkontakt“ umfasst, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium.
  • Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.
  • Grundsätzlich gilt eine FFP2-Maskenpflicht und das Mindestabstandsgebot. Ob die Maskenpflicht am Platz entfallen kann, auch wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen, Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.
  • Der Betreiber oder Veranstalter hat bei Veranstaltungen über 100 Personen ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, das den Bestimmungen des jeweiligen, staatlichen Rahmenkonzepts zu entsprechen hat. Bei Veranstaltungen unter 100 Personen benötigt er kein Infektionsschutzkonzept. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Die Infektionsschutzkonzepte sind der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen. Sollen allerdings mehr als 1000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.
  • Finden die Vereinsversammlungen in der Gastronomie statt, gilt die 2G-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene oder Personen, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, Zugang in die geschlossenen Räume erhalten. Am Platz entfällt dann die Maskenpflicht, auch wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Gastronomie:

  • Für die Gastronomie gilt die 2G-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene oder Personen, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, Zugang in die geschlossenen Räume erhalten.
  • Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, erhalten Zugang, selbst wenn diese weder vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Dies kann unter Vorlage eines aktuellen (deutschen) Schülerausweises oder eines vergleichbaren Dokumentes erfolgen.
  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, die weder vollständig geimpft noch genesen sind und Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen PCR-Testnachweis verfügen. U.a. in der Gastronomie und in der Beherbergung kann abweichend hiervon anstelle des PCR-Testnachweises an jedem Arbeitstag ein Testnachweis mit PoC-Antigen-Schnelltest oder mit einem unter Aufsicht vorgenommenen Antigen-Selbsttest erfolgen.
  • Inwieweit unsere nicht-öffentlichen Schützenstüberl zu den Betriebskantinen gerechnet werden können, wodurch die ansonsten gültigen Zugangsbeschränkungen entfallen, klärt der BSSB gegenwärtig mit dem bayerischen Innenministerium.
  • Die Maskenpflicht entfällt am Platz auch bei fehlendem Mindestabstand.
  • Nach Gaststättengesetz erlaubnispflichtige Schankwirtschaften sind geschlossen. D.h., dass Schützenstüberl allein mit Schankwirtschafts-Zulassung für den Schankbetrieb nicht öffnen dürfen.
  • Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 und 5 Uhr.
  • In geschlossenen Räumen ist Tanzen nicht zulässig.
  • In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig.
  • Der Betreiber oder Veranstalter hat bei Veranstaltungen über 100 Personen ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, das den Bestimmungen des jeweiligen, staatlichen Rahmenkonzepts zu entsprechen hat. Bei Veranstaltungen unter 100 Personen benötigt er kein Infektionsschutzkonzept. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Die Infektionsschutzkonzepte sind der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen. Sollen allerdings mehr als 1000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

Regionaler Hotspot-Lockdown:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Hier sind unsere Sportveranstaltungen, Sportstätten, unsere Aus- und Weiterbildung und die Gastronomie geschlossen.
  • Ausnahmen gibt es in diesem Fall lediglich für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, soweit die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und Zutritt zur Sportstätte nur solche Personen erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

Ergänzende Anordnungen und Ausnahmen:

  • Weitergehende oder ergänzende Anordnungen der für den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden zu den Bestimmungen dieser Verordnung oder der auf ihrer Grundlage erlassenen Infektionsschutzkonzepte bleiben unberührt.
  • Ausnahmegenehmigungen können im Einzelfall auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. 
  • D.h., dass die örtlich zuständige Kreisverwaltungsbehörde Ausnahmegenehmigungen erteilen, aber auch verschärfende Auflagen für den jeweiligen Landkreis erlassen kann. 

 

Stand 23. November 2021

In Bayern gilt bei den Infektionsschutzvorgaben eine sog. Krankenhaus-Ampel. Seit dem 9. November 2021 steht die Krankenhausampel landesweit auf ROT. Den aktuellen Status und Informationen zur Krankenhausampel finden Sie auf der Übersichtsseite des Gesundheitsministeriums.

Ab 24. November 2021 gelten nach bayerischem Kabinettsbeschluss vom 23. November 2021 folgende Regelungen neu:

  • Die 2G-Regelung gilt neben unseren indoor-Sportstätten auch für unsere Aus- und Weiterbildung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene Zugang erhalten. 
  • Die Ausnahmen für unsere Jugend bleiben erhalten: Minderjährigen Schülerinnen und Schülern bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember u.a. zur eigenen Ausübung sportlicher Aktivitäten sowie in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich, auch wenn diese nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Zugelassen sind ohne Impfung auch Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate.
  • Für unsere Sportveranstaltungen gilt für Zuschauer 2G plus, wonach auch vollständig Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest benötigen. Ob hierzu ein Selbsttest ausreichend ist, ist bislang noch unklar. Zuschauer müssen indoor bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske tragen, auch am Platz.
  • Finden unsere Vereinsversammlungen außerhalb der Gastronomie statt, gilt 2G plus. Am Platz gilt hier keine Maskenpflicht, jedoch ist der Mindestabstand einzuhalten.
    Finden die Vereinsversammlungen in der Gastronomie statt, gelten die Regeln wie bisher, d.h. u.a. Zugang unter 2G sowie keine Maskenpflicht am Platz auch bei fehlendem Mindestabstand.
  • Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung: Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der räumlichen Kapazität. Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten. Sowohl der Zuschauerbereich unserer Sportveranstaltungen als auch unsere Vereinsversammlungen haben also Personenobergrenzen einzuhalten: Maximal 25 % der räumlichen Kapazität und unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.
  • Für nicht vollständig Geimpfte / Nichtgenesene gelten landesweit Kontaktbeschränkungen: Sie dürfen sich nur bis zusammen maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren zählen nicht mit.
  • Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 und 5 Uhr. U.a. werden die Schankwirtschaften geschlossen.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown: Hier sind unsere Sportveranstaltungen, Sportstätten, unsere Aus- und Weiterbildung und die Gastronomie geschlossen. Ausnahmen gibt es in diesem Fall lediglich für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, soweit die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und Zutritt zur Sportstätte nur solche Personen erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

Sobald der Verordnungstext zum Kabinettsbeschluss veröffentlicht ist, werden wir diesen ggf. in Rücksprache mit dem bayerischen Innenministerium auswerten und an dieser Stelle die bislang gültigen Vorgaben aktualisieren. (www.bssb.de)

 

Stand 16. November 2021

In Bayern gilt bei den Infektionsschutzvorgaben eine sog. Krankenhaus-Ampel. Seit dem 9. November 2021 steht die Krankenhausampel landesweit auf ROT. Den aktuellen Status und Informationen zur Krankenhausampel finden Sie auf der Übersichtsseite des Gesundheitsministeriums.

Alle in Bayern aktuell gültigen Regeln finden sich in der Vierzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV)

Ab den 16. November 2021 gelten nach bayerischem Kabinettsbeschluss vom 15. November 2021 folgende Regelungen neu:

  • Verpflichtendes 2G gilt in der Ampelstufe rot auch in der Gastronomie und in der Beherbergung. Bei körpernahen Dienstleistungen gilt weiterhin 3G plus.
  • Wo 3G plus oder 2G verpflichtend ist, gilt die Maskenpflicht (bei Gastronomie: nicht am Platz), außer das Abstandsgebot wird eingehalten.

Die hiernach gültigen, von der jeweiligen Stufe der Krankenhausampel abhängigen Zugangsbeschränkungen zu unseren Sportstätten betreffen – mit Ausnahme von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen – allesamt den geschlossenen Raum. Die Sportausübung im Außenbereich ist ohne gesonderte Zugangsbeschränkungen möglich. Auch der Toilettengang im Innenbereich ist bei sonstiger Sportausübung im Freien – unter Einhaltung der entsprechenden Maskenpflicht – möglich.

Das Durchqueren der geschlossenen Räumlichkeiten zur Outdoor-Sportanlage ist – nach Auskunft des bayerischen Innenministeriums – ohne die Zugangsbeschränkungen nach der ansonsten für den geschlossenen Raum geltenden 2G-Regelung möglich – analog zur WC-/Umkleidennutzung im Rahmen der Sportausübung im Freien. Dies gilt aber nur insofern es sich lediglich um die unvermeidbare, kurzzeitige und unmittelbare Durchquerung geschlossener Räumlichkeiten handelt. Es besteht dann allerdings Maskenpflicht und der Mindestabstand ist zu wahren.

Nach Auskunft des bayerischen Innenministeriums gilt bei roter Krankenhausampel die 2G-Regelung ausdrücklich auch beim Schießen allein und beim Schießen mit den Angehörigen lediglich eines Hausstands.

Mit Blick auf die Nutzung unserer Schützenstüberl bei den Krankenhausampel-Stufen gelb und rot stellt das bayerische Innenministerium auf unsere Nachfrage hin fest: Sofern die Schützenstüberl als offen zugängige gastronomische Einrichtungen zu qualifizieren sind, gelten die Zugangsvoraussetzungen bzw. Regelungen für die Gastronomie (2G, am Platz keine Maske). Wird das Schützenstüberl innerhalb der Sportstätte hingegen als reiner Aufenthaltsraum genutzt, gelten die allgemeinen Regelungen für geschlossene Sportstätten bzw. Räume – d.h. auch, dass in diesem Fall die Maske am Platz zu tragen ist, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In Zweifelsfällen ist die zuständige Kreisverwaltungsbehörde einzubinden, welche die konkreten Gegebenheiten vor Ort in gebotener Weise berücksichtigen kann.

Die Zugangsbeschränkung nach 2G gilt auch in den Fällen, in denen der geschlossene Raum des Schießstands lediglich allein durch nur eine Person (z.B. zum Schießen allein) und lediglich von Personen des gleichen Hausstands (z.B. Schießen nur mit den Familienangehörigen eines Hausstands) betreten wird.

  • Gastrobetrieb: Für die Gastronomie gilt die 2G-Regelung, d.h. dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt in den geschlossenen Raum des Gastronomiebetriebes erhalten. 
    • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt in der Gastronomie können anstelle des für diesen Personenkreis ansonsten für zwei verschiedene Wochentage vorgeschriebenen PCR-Tests ihrer Testnachweispflicht auch durch einen an jedem Arbeitstag vorgenommenen PoC-Antigen-Schnelltest bzw. durch einen an jedem Arbeitstag unter Aufsicht vorgenommenen Antigen-Selbsttest nachkommen.
    • Sofern die Schützenstüberl als offen zugängige gastronomische Einrichtungen zu qualifizieren sind, gelten nach Auskunft des bayerischen Innenministeriums die Zugangsvoraussetzungen bzw. Regelungen für die Gastronomie. Wird das Schützenstüberl innerhalb der Sportstätte hingegen als reiner Aufenthaltsraum genutzt, gelten die allgemeinen Regelungen für geschlossene Sportstätten bzw. Räume – d.h. auch, dass in diesem Fall die Maske am Platz zu tragen ist, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. In Zweifelsfällen ist die zuständige Kreisverwaltungsbehörde einzubinden, welche die konkreten Gegebenheiten vor Ort in gebotener Weise berücksichtigen kann.
  • Beim Böllern gelten die Sportregeln.
  • Wo 3G plus oder 2G verpflichtend ist, gilt die Maskenpflicht (bei Gastronomie: nicht am Platz), außer das Abstandsgebot wird eingehalten. Maskenpflicht besteht bei allen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen unter freiem Himmel auch außerhalb von Eingangs- und Begegnungsbereichen.

 

Stand 09. November 2021

In Bayern gilt bei den Infektionsschutzvorgaben eine sog. Krankenhaus-Ampel.

Seit dem 9. November 2021 steht die Krankenhausampel landesweit auf ROT. Den aktuellen Status und Informationen zur Krankenhausampel finden Sie auf der Übersichtsseite des Gesundheitsministeriums.

Alle in Bayern aktuell gültigen Regeln finden sich in der Vierzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV)

Das bayerische Kabinett hat am 9. November beschlossen, dass am 11. November 2021 eine erleichternde Ausnahmeregelung für minderjährige Schülerinnen und Schüler über 12 Jahre (bisher nur bis 12 Jahre) in Kraft tritt: Minderjährige Schülerinnen und Schüler über 12 Jahre, die an der Schule regelmäßigen Tests unterliegen, können an sportlichen Eigenaktivitäten übergangsweise bis 31. Dezember 2021 zu 2G zugelassen werden, um sich in dieser Zeit impfen lassen zu können. D.h., dass trotz der roten Phase der Krankenhausampel minderjährige Schülerinnen und Schüler ab dem 11. November zur aktiven Sportausübung Zutritt zum geschlossenen Raum unserer Schießanlagen erhalten, auch wenn diese nicht geimpft oder genesen sind.

Zugleich wird angekündigt, dass seitens der bayerischen Polizei systematische Kontrollen erfolgen, die sich insbesondere auf die flächendeckende Einhaltung der 2G/3G-Regeln beziehen. Alle zuständigen Überwachungsbehörden sind im Übrigen zu einer konsequenten Ahndung von Verstößen aufgefordert.

 

 

Stand 04. November 2021

Der bayerische Ministerrat hat am 3. November 2021 Änderungen der bayerischen Infektionsschutzvorgaben beschlossen, die am Samstag, den 6. November 2021, in Kraft treten: u. a.

  • Krankenhausampel gelb – gilt landesweit, sobald entweder in den vorangegangenen sieben Tagen landesweit mehr als 1.200 Covidpatienten in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen wurden oder – das ist neu – landesweit mehr als 450 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind: Maskenstandard ist die FFP2-Maske. Alle Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die bisher nach 3GRegeln zugänglich sind, sind dann nur nach 3G plus zugänglich: d. h., dass in den geschlossenen Raum unserer Schießstände nur noch Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete Zutritt erhalten – der Schnelltest sowie der Selbsttest genügen nicht mehr.
  • Krankenhausampel rot – gilt landesweit, sobald landesweit mehr als 600 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind: Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die sonst nach 3G-Regeln zugänglich sind, sind dann nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Ausgenommen werden hier u.a. die Gastronomie (hier bleibt es bei 3G plus). Bei unserer außerschulischen Aus- und Fortbildung gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit mit Schnelltest (3G). Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt) gilt u.a. für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen).
  • Regionale Hotspotregelung: In Landkreisen, die (1) zu einem Leitstellenbereich gehören, in dem die zur Verfügung stehenden Intensivbetten bereits zu mindestens 80 % ausgelastet sind, und in denen zugleich (2) eine 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wird, gelten die Maßnahmen entsprechend, die bei einer landesweiten roten Krankenhausampel gelten würden. Das Vorliegen der Voraussetzungen wird von der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde durch Bekanntmachung festgestellt.

Das bayerische Kabinett kündigt ausdrücklich Schwerpunkt- und Stichprobenkontrollen an genauso wie die konsequente Ahndung von Verstößen.

 

Nachfolgend die aktuellen Infos vom BSSB:

Stand 19. Oktober 2021

Der bayerische Ministerrat hat in seiner Sitzung vom 12. Oktober 2021 weitere Änderungen der Infektionsschutzvorgaben beschlossen:

  • Hiernach ist die Kontaktdatenerhebung auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt, d.h. dass in der Gastronomie unserer Schützenhäuser die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung weitestgehend weggefallen ist. Nur in geschlossenen Räumen der Gastronomie mit Tanz und Musikbeschallung bzw. -begleitung (soweit nicht nur als Hintergrundmusik) sind die Kontaktdaten noch zu erfassen.
  • Für unsere Sport-, Vereins- und Weiterbildungsveranstaltungen gilt im Hinblick auf geschlossene Räume, dass nun auch Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt nachweisen müssen, dass diese geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Zu diesem Zweck sind Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet. Nicht geimpfte oder genesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige müssen dabei an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen Testnachweis verfügen.
    D.h., dass möglicherweise u.a. alle Schießstandbetreiber und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die im geschlossenem Raum Kontakt zu „Kunden“ haben (z.B. Standaufsichten, Trainer oder Sportleiter), entgegen der bisherigen Regelung eine 3G-Testnachweispflicht haben. Inwieweit Vereinsmitglieder, Gastschützen oder Ehrengäste unter die Bestimmung „Kundenkontakt“ fallen, wird aktuell mit dem bayerischen Innenministerium geklärt.

 

(136 kB) BSSB-Info_-_Aktuelles_zur_Covid-19-Pandemie_-_Stand_06-10-2021 (pdf) (589 kB) COVID-19 – BSSB-Musterhygienekonzept Sportbetrieb – Stand 22-09-2021 (docx) (137 kB) BSSB-Info – Aktuelles zur Covid-19-Pandemie – Stand 22-09-2021 (pdf) (265 kB) BSSB-Info – Aktuelles zur Covid-19-Pandemie – Stand 08-09-2021 (pdf) (235 kB) BSSB-Info – Vereine 09_2021 (pdf)

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